Hans-Jochen Wagner über Kreuzbergs radikalen Wandel: „Kaum wiederzuerkennen“

Hans-Jochen Wagner über Kreuzbergs radikalen Wandel: „Kaum wiederzuerkennen“
Hans-Jochen Wagner, bekannt durch seine Rolle als Kommissar Friedemann Berg im Tatort, hat in fast 25 Jahren die dramatischen Veränderungen in Berlins Kreuzberg miterlebt. Der Schauspieler, der in den 1990er-Jahren in den Stadtteil zog, beschreibt dessen Wandel heute als kaum wiederzuerkennen – geprägt von Gentrifizierung und explodierenden Lebenshaltungskosten.
Wagner ließ sich damals in einem Kreuzberg nieder, das er als wild, offen und voller kreativer Energie in Erinnerung hat. Der Kiez galt als bezahlbar und kulturell vielfältig. Doch dieses Bild hat sich grundlegend verändert: Die Mieten schnellen in die Höhe, der Gemeinschaftsgeist schwindet, und die Bewohner ziehen sich zunehmend ins Private zurück.
Für diese Entwicklung macht der Schauspieler die wachsende Attraktivität des Viertels verantwortlich, die langjährige Bewohner verdrängt und seinen Charakter nachhaltig verändert hat. Zwar bleibt Wagner politisch engagiert – er unterstützt die Grünen –, doch betont er auch die Notwendigkeit, Aktivismus und persönliches Wohlbefinden in Einklang zu bringen. Trotz seiner öffentlichen Präsenz hat er sich bisher nicht offiziell einer bestimmten Partei angeschlossen, sondern verweist auf seine persönliche politische Haltung. Gemeinsam mit seiner Frau, der Schauspielerin und Regisseurin Nana Neul, lebt er in Berlin und beobachtet die Veränderungen aus nächster Nähe.
Kreuzbergs Entwicklung hat seine Identität tiefgreifend verändert und die einstige bohèmehafte Prägung weitgehend verdrängt. Wagners Beobachtungen zeugen von einem Stadtteil, in dem Bezahlbarkeit und Vielfalt zunehmend schwinden. Dennoch bleibt der Schauspieler dem Viertel verbunden und reflektiert weiterhin über die dynamischen Umbrüche, die es prägen.

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