Mainzer Debütanten rasen mit 100 km/h beim Hornschlittenrennen in Garmisch

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Eine Bühne mit Menschen in altertümlicher Kleidung, umgeben von Zuschauern und Scheinwerfern links.

Mainzer machen mit und kehren von Schlittenrennen zurück - Mainzer Debütanten rasen mit 100 km/h beim Hornschlittenrennen in Garmisch

Vier Einheimische aus Mainz gaben beim 55. Hornschlittenrennen in Garmisch-Partenkirchen ihr Debüt

An Epiphanie trat ein Team aus vier Mainzern erstmals beim 55. Hornschlittenrennen in Garmisch-Partenkirchen an. Unter dem Namen „Weckworschtunwoi“ gingen sie mit einem selbstgebauten Schlitten an den Start – ohne jegliche Schneeerfahrung. Am Ende belegten sie Platz 60 von 79 Teams.

Die Gruppe hatte sich mit einem Eigenbau für das Rennen qualifiziert. Obwohl sie zuvor noch nie auf Schnee trainiert hatten, erzielten sie auf der ersten Strecke die schnellste Zeit. Während der Abfahrt erreichte ihr Schlitten sogar Geschwindigkeiten von fast 100 km/h.

Ihre Endzeit betrug zwei Minuten und 26 Sekunden, womit sie 54 Sekunden hinter den Siegern lagen. Nach dem Rennen nahmen sie an der Siegerehrung teil, bei der die bayerische Hymne gespielt wurde. Für 2027 planen sie ihre Rückkehr – dann mit einem optimierten Schlitten. Zudem wollen sie nächste Mal typische Mainzer Spezialitäten mitbringen: „Weck“, „Worscht“ und „Woi“, um sie mit den Mitstreitern zu teilen.

Ihr erster Versuch endete mit einem Platz im Mittelfeld und einem Temporekord. Nun konzentrieren sie sich auf Verbesserungen am Schlitten für das nächste Rennen in 2027. Ihr Ziel: nicht nur eine bessere Leistung, sondern auch ein Stück Mainzer Heimat beim Event zu präsentieren.

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