27 March 2026, 08:14

Harry Lightons Sozius revolutioniert queeres Kino mit Motorrad-Romantik und BDSM-Dynamik

Schwarzes und weißes Porträt eines Mannes in einem marineblauen Anzug, weißem Hemd und schwarzer Krawatte mit verschränkten Händen, beschriftet mit "William Bentley, D.D."

Harry Lightons Sozius revolutioniert queeres Kino mit Motorrad-Romantik und BDSM-Dynamik

Harry Lightons neuer Film Sozius bringt frischen Wind in die queere Liebesgeschichte – mit einer Motorrad-Note

In Sozius erzählt Regisseur Harry Lighton eine ungewöhnliche queere Liebesgeschichte zwischen einem erfahrenen Biker und einem Teenager aus der Vorstadt. Mit Alexander Skarsgård in der Rolle des Ray gelingt dem Film ein Balanceakt aus roher Emotionalität und Humor – ohne dabei in Klischees abzurutschen oder seine Subkultur-Wurzeln zu verraten.

Der Film basiert auf Adam Mars-Jones' Roman Box Hill und dreht sich um Colin, einen jungen Mann aus dem Londoner Speckgürtel. Nach der Begegnung mit Ray wird er nicht nur zum Sozius auf dessen Maschine, sondern auch zum devoten Partner in einer strengen BDSM-Dynamik. Sozius erkundet ihre ungleiche Beziehung, während Colin sich in Rays Welt aus Leder, Motorrädern und Machtspielen zurechtfinden muss.

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Regisseur Lighton verleiht der Geschichte eine leichtfüßige Note und mischt peinliche Momente mit Komik in die Romanze. Skarsgård, bekannt geworden als Vampir Eric Northman in True Blood, spielt Ray mit einer Mischung aus Autorität und Verletzlichkeit. Obwohl er zwar einen Motorradführerschein besitzt, aber selbst kein Bike hat, ließ er sich für die Rolle voll auf das Thema ein.

Die Darstellung der queeren Biker-Subkultur wirkt authentisch und zugleich zärtlich. Lightons Regie sorgt dafür, dass der Humor die Handlung auch dann lebendig hält, wenn sie düstere Themen streift. Skarsgårds Performance, kombiniert mit dem scharfsinnigen Drehbuch, verleiht Ray Tiefe, ohne Colins Entwicklung zu überlagern.

Sozius überzeugt durch seine ehrliche Schilderung einer ungewöhnlichen Liebe. Die Mischung aus Humor und Realismus bietet einen frischen Blick auf queere Beziehungen und Subkultur-Dynamiken. Mit Skarsgårds starker Hauptrolle und Lightons feinsinniger Regie schlägt der Film ein neues Kapitel im modernen Kino auf.

Quelle