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Ein Museumsplakette mit Text und Skulpturen darauf.

Ingolstadts langjähriger Stadtarchivar Gerhard Tausche geht in den Ruhestand

Gerhard Tausche ist nach langjähriger Tätigkeit als Stadtarchivar in Ingolstadt in den Ruhestand getreten. Bürgermeister Alexander Putz bezeichnete ihn als den idealen Amtsinhaber und lobte sowohl seine fachliche Arbeit als auch sein tiefes Engagement für die Position.

Tausche sah seine Tätigkeit nie als bloßen Beruf, sondern als Berufung. Sein Einsatz ging weit über die offiziellen Pflichten hinaus und brachte ihm Respekt bei Kollegen sowie Anerkennung von kommunalen Vertretern ein. Putz betonte diese Leidenschaft, die Tausches Herangehensweise an seine berufliche Laufbahn wie auch an sein ehrenamtliches Wirken prägte.

Im Laufe der Jahre übernahm Tausche mehrere bedeutende Ehrenämter, darunter den Vorsitz des Historischen Vereins für Niederbayern sowie der Gesellschaft der Freunde der Ludwig-Maximilians-Universität München. Auch nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst plant er, diese Tätigkeiten fortzuführen. Während sein Ruhestand das Ende seiner Amtszeit in Ingolstadt markiert, wurden bisher keine weiteren Details zu einer möglichen neuen beruflichen Rolle bekannt. Sein Abschied hinterlässt eine spürbare Lücke, bedenkt man seinen langjährigen Einfluss auf das Stadtarchiv und das kulturelle Leben der Stadt.

Mit Tausches Pensionierung schließt sich ein Kapitel der Ingolstädter Archivgeschichte. Sein ehrenamtliches Engagement wird jedoch weitergehen und seine aktive Rolle in historischen und akademischen Kreisen sichern. Nun steht die Stadt vor der Aufgabe, eine würdige Nachfolge für die hoch angesehene Position zu finden.