Kai Wegner spielt Tennis während des Berliner Stromausfalls – und erntet Rücktrittsforderungen

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Eine Straße mit einer Säule und einem Auto auf der rechten Seite, ein Pfahl mit einer weißen und roten Tafel, ein Auto mit zwei Männern daneben, ein Müllcontainer auf der linken Seite, braune Gebäude mit Plakaten im Hintergrund, eine blaue Tafel mit Text oben auf einem Gebäude, eine blaue Wandtafel, einen Stromtransformator und ein rotes Objekt auf der rechten Seite und einen bewölkten Himmel darüber.

CDU-Kreisvorsitzender: "Wegner war einen Schritt weiter entfernt" - Kai Wegner spielt Tennis während des Berliner Stromausfalls – und erntet Rücktrittsforderungen

Berlins regierender Bürgermeister Kai Wegner gerät nach Tennis-Spiel während des Stromausfalls in die Kritik

Berlins regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) sieht sich mit scharfer Kritik konfrontiert, nachdem er eingeräumt hat, während eines großflächigen Stromausfalls in der Stadt am 7. Januar 2026 Tennis gespielt zu haben. Der Blackout, bei dem mutmaßliche Brandanschläge auf Umspannwerke eine Rolle gespielt haben sollen, legte ganze Stadtteile lahm. Seitdem wird Wegners Krisenführung infrage gestellt – die Forderungen nach seinem Rücktritt werden lauter.

Der Stromausfall begann in den frühen Morgenstunden, doch nicht alle erkannten sofort sein Ausmaß. Stephan Standfuß, CDU-Kreisvorsitzender in Steglitz-Zehlendorf, wurde erst mittags bewusst, wie ernst die Lage war, als in seinem gesamten Wahlkreis der Strom ausfiel. Er schloss sich umgehend dem Krisenstab im Zehlendorfer Rathaus an, um die Notfallmaßnahmen zu koordinieren.

Wegner, der von der Berliner Einsatzzentrale aus die städtische Krisenmanagement-Einheit leitete, gab später zu, zwischen 13:00 und 14:00 Uhr eine einstündige Tennis-Pause eingelegt zu haben. Er rechtfertigte dies damit, dass er "den Kopf freibekommen" habe müssen, betonte aber, stets erreichbar gewesen zu sein. Im Anschluss verbrachte er den folgenden Tag damit, sich über die Lage zu informieren und die Wiederaufbauarbeiten zu steuern. Standfuß reagierte auf die Kontroverse zurückhaltend. Zwar räumte er ein, dass Wegner anfangs distanziert zum Chaos gewirkt habe, verurteilte die Tennis-Pause aber nicht pauschal. Wenn der Bürgermeister die Folgen der Krise angemessen bewältige, so Standfuß, stehe weniger die Aktivität selbst als vielmehr die Gesamtperformance in der Kritik.

Der Vorfall hat die Debatte über Wegners Krisenmanagement weiter angeheizt – immer mehr Stimmen fordern seinen Rücktritt. Unterdessen laufen die Ermittlungen zu den mutmaßlichen Brandstiftungen, die den Blackout ausgelöst haben sollen. Wegners Handeln in den entscheidenden Stunden bleibt indes ein zentraler Streitpunkt in der öffentlichen Diskussion.

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