Siemens und NVIDIA revolutionieren Fabriken mit KI-gesteuerter Automatisierungstechnik

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Ein Roboter wird von animierten Personen bedient, mit künstlichen Vögeln, Planeten, Boden und Sternen am Himmel sowie einem Wasserzeichen und Text.

Siemens und NVIDIA revolutionieren Fabriken mit KI-gesteuerter Automatisierungstechnik

Siemens und NVIDIA bündeln ihre Kräfte, um autonome Fabriktechnologien zu entwickeln. Die Partnerschaft zielt darauf ab, die globale Fertigungsindustrie durch die Integration AI-gestützter Systeme in industrielle Prozesse zu revolutionieren. Das erste große Projekt wird in Asien sowie im eigenen Siemens-Werk in Erlangen umgesetzt.

Auch Caterpillar ist beteiligt und arbeitet mit NVIDIA daran, ähnliche AI-Lösungen im Bergbau und in der Bauindustrie einzusetzen. Gemeinsam wollen die Unternehmen die "reale Wirtschaft" im Wert von 100 Billionen US-Dollar durch sogenannte physische AI umgestalten – eine Verschmelzung von digitaler Intelligenz und industrieller Automatisierung.

Das neue System wird digitale Zwillinge ganzer Fabriken erstellen und pflegen. Diese virtuellen Abbilder analysieren Echtzeit-Betriebsdaten, um Ineffizienzen zu erkennen und Verbesserungsvorschläge zu unterbreiten. Mit der Zeit lernt die AI aus den Ergebnissen und verfeinert ihre Entscheidungen, ohne ständig auf menschliche Eingriffe angewiesen zu sein.

Siemens bringt jahrzehntelange Erfahrung in der industriellen Automatisierung mit, unterstützt durch eine weltweit installierte Basis in der Fertigungsindustrie. NVIDIA steuert seine AI-Infrastruktur und Hochleistungsrechenplattformen bei, die bereits viele der heutigen fortschrittlichen AI-Systeme antreiben. Die Zusammenarbeit knüpft an die bestehende Kooperation zwischen Caterpillar und NVIDIA an, bei der autonome Fahrzeugflotten im Bergbau und in der Bauindustrie bereits über 11 Milliarden Tonnen Material bewegt haben.

Die erste Phase dieser Technologie, Autonome Produktionszwillinge genannt, startet in Asien. Parallel dient das Siemens-Werk in Erlangen als Testumgebung für vollständig autonome Abläufe. Siemens-CEO Roland Busch deutete an, dass diese Partnerschaft erst der Anfang sein könnte, und kündigte mögliche Übernahmen in den Bereichen Betriebssoftware, AI und Life Sciences an, um die Position des Unternehmens als Plattform für industrielle AI auszubauen.

Das ultimative Ziel sind Fabriken, die eigenständig operieren und Prozesse in Echtzeit anpassen. Durch die Reduzierung menschlicher Eingriffe verspricht das System höhere Effizienz, geringere Kosten und weniger Produktionsfehler.

Das Projekt markiert einen bedeutenden Schritt in Richtung AI-gesteuerter industrieller Automatisierung. Fabriken, die mit dieser Technologie ausgestattet sind, werden auf kontinuierliches Lernen und Echtzeit-Anpassungen setzen, um die Leistung zu optimieren. Bei Erfolg könnte dieses Modell einen neuen Standard für die Fertigungsindustrie, den Bergbau und die Bauwirtschaft weltweit setzen.

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