Pflegekosten in Deutschland: Wann Kinder und Partner zahlen müssen
Reichtum schützen: Wie man Omas Haus vor dem Verkauf bewahrt (stern+) - Pflegekosten in Deutschland: Wann Kinder und Partner zahlen müssen
In Deutschland müssen ältere Menschen, die auf Langzeitpflege angewiesen sind, zunächst ihr eigenes Vermögen und ihre Ersparnisse einsetzen, um die Kosten zu decken. Das bedeutet oft, dass sie Immobilien verkaufen oder Renten aufbrauchen müssen, bevor der Staat einspringt. Strenge Regeln legen jedoch fest, wann auch Kinder oder Lebenspartner zur Kasse gebeten werden dürfen.
Die Pflegekosten werden zunächst aus den eigenen Mitteln bestritten. Zuerst fließen Renten und staatliche Pflegeleistungen in die Finanzierung, gefolgt von persönlichen Ersparnissen. Reichen diese nicht aus, muss die pflegebedürftige Person Vermögenswerte wie Häuser oder Wohnungen veräußern, um die Kosten zu tragen.
Es gibt jedoch Ausnahmen, um bestimmte Angehörige zu schützen. Lebt der Lebenspartner noch in der Immobilie, darf diese nicht verkauft werden, um die Pflege zu finanzieren. Kinder werden erst dann zur Zahlung herangezogen, wenn das Vermögen der Eltern unter eine geringe Freigrenze sinkt – aktuell 10.000 Euro. Selbst dann haften sie nur, wenn ihr jährliches Bruttoeinkommen 100.000 Euro übersteigt. Manche Familien planen vor, um den Verlust von Vermögen zu vermeiden. Durch vorzeitige Vermögensübertragungen oder Schenkungen von Immobilien an die Kinder lässt sich Vermögen schützen – vorausgesetzt, die Eltern behalten sich ein Nießbrauchrecht vor, das ihnen erlaubt, weiter in der Immobilie zu wohnen oder Mieteinnahmen zu beziehen. Allerdings kann der Staat übertragene Vermögenswerte zurückfordern, wenn die Schenkung innerhalb der letzten zehn Jahre erfolgte. In Not- oder vorübergehenden Pflegefällen übernimmt die Sozialhilfe die Kosten vollständig, ohne dass Kinder beteiligt werden. Die staatliche Unterstützung läuft so lange, bis die eigenen Mittel der pflegebedürftigen Person nahezu aufgebraucht sind; erst dann können Kinder mit hohem Einkommen in die Pflicht genommen werden.
Das System stellt sicher, dass die Pflege primär aus dem Vermögen der Betroffenen finanziert wird, bevor Angehörige einbezogen werden. Kinder tragen nur in bestimmten Fällen eine finanzielle Verantwortung, während Lebenspartner vor dem Verlust ihres Zuhauses geschützt bleiben. Durch rechtzeitige Planung mit juristischen Mitteln können Familien ihr Vermögen absichern, wobei kürzlich erfolgte Übertragungen jedoch weiterhin rückforderungsgefährdet sind.
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