11 May 2026, 10:19

Solarmax GmbH meldet Insolvenz nach Preisverfall durch chinesische Konkurrenz

Luftaufnahme eines großen Industriegebäudes mit Solarmodulen auf dem Dach, umgeben von Fahrzeugen, Bäumen, Gras und Strommasten, vor einem Hügel- und klaren blauen Himmel.

Solarmax GmbH meldet Insolvenz nach Preisverfall durch chinesische Konkurrenz

Solarmax GmbH meldet Insolvenz an

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Die deutsche Solarmax GmbH, ein Hersteller von Photovoltaik-Speichersystemen und Wechselrichtern, hat Insolvenz angemeldet. Der Schritt folgt auf einen drastischen Preisverfall, der durch die Konkurrenz chinesischer Hersteller ausgelöst wurde. Das Unternehmen steht nun unter vorläufigem Insolvenzverfahren, führt seine Geschäfte aber vorerst weiter.

Das Amtsgericht Neu-Ulm hat vergangene Woche das vorläufige Insolvenzverfahren über das Vermögen der Solarmax GmbH eröffnet. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Michael Pluta von der Pluta Rechtsanwalts GmbH bestellt. Der Betriebswirt Reinhard Wünsch unterstützt ihn bei der Abwicklung des Verfahrens.

Die finanziellen Probleme des Unternehmens resultieren aus dem Verkauf von Produkten unter Herstellungskosten – eine Folge der massiven Preissenkungen durch chinesische Konkurrenten. Trotz der Insolvenzanmeldung läuft der Betrieb vorerst weiter. Die Löhne der Mitarbeiter sind für die nächsten drei Monate durch Insolvenzgeld gesichert.

Aktuell laufen Verhandlungen mit potenziellen Partnern, um die Zukunft des Unternehmens zu klären. In der Zwischenzeit können Kunden von Räumungsverkäufen profitieren, da Solarmax überschüssige Lagerbestände reduziert.

Solarmax GmbH bleibt während des laufenden Insolvenzverfahrens operativ tätig. Die 34 Beschäftigten erhalten ihre Gehälter für die kommenden drei Monate. Das Ergebnis der anstehenden Verhandlungen wird über das langfristige Schicksal des Unternehmens entscheiden.

Quelle