Augsburger Shisha-Bar in Steuerhinterziehungs-Skandal verwickelt – Razzia mit Großbeschlagnahme
Niklas MeyerAugsburger Shisha-Bar in Steuerhinterziehungs-Skandal verwickelt – Razzia mit Großbeschlagnahme
Das Zollamt Augsburg hat ein Ermittlungsverfahren wegen Steuerhinterziehung gegen den Inhaber einer örtlichen Shisha-Bar eingeleitet. Bei einer Razzia beschlagnahmten die Behörden große Mengen unversteuerten Tabaks und damit zusammenhängende Produkte.
Die Ermittlungen begannen, nachdem Beamte festgestellt hatten, dass die Bar Tabak in kleinen Portionen verkaufte – eine Praxis, die gegen Steuerbestimmungen verstößt. Zollfahnder beschlagnahmten über fünf Kilogramm Shisha-Steine und mehr als sieben Kilogramm Shisha-Tabak. Zudem wurden fast fünf Liter Glycerin sichergestellt, das für die Zubereitung von Shisha verwendet wird.
Die beschlagnahmten Waren wiesen entweder überhaupt keine Steuerzeichen auf oder nur teilweise verwendete. Die Behörden schätzen die hinterzogenen Steuern auf über 1.300 Euro. Der Fall wurde nun zur weiteren rechtlichen Verfolgung gegen den Geschäftsinhaber eingereicht.
Die beschlagnahmten Güter bleiben bis zum Abschluss der Ermittlungen in Verwahrung. Bei einer Verurteilung drohen dem Barbesitzer Strafen wegen Steuerhinterziehung und unerlaubten Verkaufs. Die Zollbeamten betonten die Bedeutung der korrekten Steuerkonformität im Tabakhandel.






