08 May 2026, 06:13

Fürther Fußballtalente retten degradierten Graben im Spitalwald vor dem Austrocknen

Ein Fußballtor steht in der Mitte eines überfluteten Feldes, umgeben von Gras und Wasser, mit Hütten, Pfählen, Bäumen, Fahrzeugen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Fürther Fußballtalente retten degradierten Graben im Spitalwald vor dem Austrocknen

Nachwuchsspieler der SpVgg Greuther Fürth engagieren sich in Naturschutzprojekt zur Renaturierung eines entwässerten Grabens im Langenzennner Spitalwald

Jugendspieler der SpVgg Greuther Fürth haben an einem Naturschutzprojekt mitgewirkt, bei dem ein degradierter Entwässerungsgraben im Spitalwald bei Langenzenn wiederhergestellt wurde. Die Initiative, die in Zusammenarbeit mit dem Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) durchgeführt wurde, hatte zum Ziel, die Wasserspeicherung zu verbessern und die heimische Tierwelt zu fördern.

Im Mittelpunkt des Projekts stand die Verlangsamung des Wasserabflusses im Wald durch das Einbringen von Holzpfählen und Faschinen – Bündeln aus Ästen und Zweigen – quer über den Graben. Diese Strukturen helfen, Wasser bei Starkregen zurückzuhalten und schaffen gleichzeitig Trittsteinbiotope für Amphibien, was die ökologischen Korridore für Wildtiere verbessert.

Die Maßnahme ist Teil des Aquatischen Biotopverbundprojekts Langenzenn, das den Schutz und die Aufwertung der biologischen Vielfalt in der Region zum Ziel hat. Helmut Beran, Geschäftsführer des LBV, betonte, wie der Fußball Menschen zusammenbringen kann, um gemeinsame Umweltprobleme anzugehen – insbesondere den Verlust der Artenvielfalt.

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Seit 2024 ist der LBV offizieller Naturschutzpartner des Vereins und unterstreicht damit das gemeinsame Engagement für den Schutz der Natur. Durch die Zusammenarbeit zeigten die Spieler und Naturschützer, wie Teamgeist und ökologisches Verantwortungsbewusstsein konkrete Veränderungen bewirken können.

Der renaturierte Graben kann nun Wasser effizienter speichern, was das Hochwasserrisiko verringert und gleichzeitig bessere Lebensräume für Wildtiere bietet. Das Projekt dient als praktisches Beispiel dafür, wie Sportvereine und Naturschutzorganisationen Hand in Hand arbeiten können, um Umweltfragen in ihren lokalen Gemeinschaften zu lösen.

Quelle