Oberasbachs Ära endet: Langjährige Stadträte verabschieden sich nach Jahrzehnten des Engagements
Niklas MeyerOberasbachs Ära endet: Langjährige Stadträte verabschieden sich nach Jahrzehnten des Engagements
Oberasbach blickt auf das Ende einer Ära zurück, nachdem im Jahr 2026 mehrere langjährige Stadträte aus dem Amt schieden. Zu ihnen gehörte Birgit Huber, die die Gemeinde 18 Jahre lang als Erste Bürgermeisterin führte, bevor sie am 1. Mai ihr Amt niederlegte. Mit ihrem Abschied endet eine jahrzehntelange Phase des Engagements, die lokale Politik, Schulen und Gemeinschaftsprojekte prägte.
Birgit Hubers Amtszeit begann 2008 – nachdrücklich gefördert von Doris Bauer. Bauer, die selbst sechs Jahre im Stadtrat wirkte, hatte sich für Hubers Kandidatur eingesetzt und sich gleichzeitig für die Belange der örtlichen Schulen starkgemacht. Während Hubers gesamter Amtszeit stand ihr Gernot Höflinger in verschiedenen Ausschüssen zur Seite und sorgte so für Kontinuität bei wichtigen Entscheidungen.
Noch weiter zurück reicht der Einfluss von Lothar Schmitt: 48 Jahre saß er im Stadtrat. Seine Arbeit war maßgeblich dafür, dass Oberasbach den Status einer Stadt erhielt und das Jugendzentrum entstand. 2024 wurde ihm für sein langjähriges Engagement die Kommunale Verdienstmedaille in Silber verliehen. Thomas Peter brachte es auf 30 Jahre in zwei Amtszeiten – darunter zwei Perioden als Dritter Bürgermeister sowie eine Position im Aufsichtsrat der Rangauwerke.
Peter Heinl prägte mit über 25 Jahren Erfahrung die lokale Politik, bekannt für seine klare SPD-Haltung und pragmatische Herangehensweise an kommunale Themen. Markus Gerstner übernahm 2017 die Aufgabe des Sportbeauftragten und hielt den Fokus auf Freizeitangebote aufrecht. Dana Koch, die Jüngste im Team, stieß zwar erst im September 2025 dazu, sammelte aber schnell Erfahrung, bevor die Ratsgeneration wechselte.
Die Abgänge hinterlassen eine spürbare Lücke in der Führung Oberasbachs – ein Schatz an institutionellem Wissen geht damit in neue Hände über. Hubers 18-jährige Amtszeit, Schmitts fast ein halbes Jahrhundert im Dienst der Gemeinde und die Verdienste der anderen haben bleibende Spuren in der Entwicklung der Stadt hinterlassen. Nun liegt es an den neuen Vertretern, die Zukunft der Gemeinschaft mitzugestalten.






