Wie Red Hat aus einer einfachen Idee einen Milliarden-Markt schuf
Red Hat – vom Pionier zum Global Player der Open-Source-Software
Red Hat, weltweit führend im Bereich unternehmensfähiger Open-Source-Software, prägt die Tech-Branche seit seiner Gründung im Jahr 1993. Was als einfache Idee begann – die Umwandlung kostenloser Open-Source-Tools in zuverlässige Geschäftslösungen –, entwickelte sich bis 2012 zu einem Unternehmen mit einem Jahresumsatz von über einer Milliarde US-Dollar.
Die Erfolgsgeschichte nahm ihren Lauf, als Bob Young und Marc Ewing sich zusammentaten und das Unternehmen nach Ewings rotem Baseball-Cap der Cornell University benannten. Ihr Ansatz war revolutionär: Statt die Software selbst zu verkaufen, boten sie Support und Dienstleistungen für Open-Source-Lösungen an. Dieses Modell setzte sich durch und gipfelte 1999 in einem historischen Börsengang, der bewies: Open-Source kann profitabel sein.
Bis 2012 überschritt Red Hat die Marke von einer Milliarde US-Dollar Jahresumsatz und wurde damit zum ersten Open-Source-Unternehmen, dem dies gelang. Seine Technologien – von Linux über Cloud-Computing bis hin zu Containern und Kubernetes – kommen heute in mehr als 90 Prozent der Fortune-500-Unternehmen zum Einsatz. Mit rund 12.000 Mitarbeitenden in 95 Büros in über 35 Ländern ist Red Hat global aufgestellt, wobei der deutsche Standort in Grasbrunn bei München liegt.
2019 übernahm IBM Red Hat für 34 Milliarden US-Dollar, beließ das Unternehmen jedoch als eigenständige Tochter. Die Transaktion unterstrich die wachsende Bedeutung von Open-Source-Lösungen in der Unternehmens-IT.
Red Hats Einfluss reicht heute weit über die Anfänge als kleines Start-up hinaus. Als einer der wichtigsten Akteure im Bereich Unternehmenssoftware unterstützt das Unternehmen weltweit große Konzerne. Sein Erfolg hat Open-Source zu einem Grundpfeiler der modernen Geschäftswelt gemacht.






