BSH streicht 1.400 Jobs: Bosch-Tochter schließt zwei deutsche Werke bis 2028

BSH streicht 1.400 Jobs: Bosch-Tochter schließt zwei deutsche Werke bis 2028
BSH Hausgeräte GmbH plant Streichung von rund 1.400 Arbeitsplätzen
Europas führender Hausgerätehersteller, die BSH Hausgeräte GmbH, hat angekündigt, bis zu 1.400 Stellen abzubauen. Das zum Bosch-Konzern gehörende Unternehmen begründete die Entscheidung mit der schwachen Entwicklung am Immobilienmarkt und einer veränderten Nachfrage der Verbraucher, die zunehmend zu günstigeren Geräten greifen.
Betroffen sind vor allem zwei deutsche Standorte: In Nauen (Brandenburg) wird die Produktion von Waschmaschinen bis Mitte 2027 eingestellt, was etwa 440 Arbeitsplätze gefährdet. Am Standort Bretten (Baden-Württemberg) endet bis Anfang 2028 die Fertigung von Backöfen, Dunstabzugshauben sowie die Logistikabwicklung – hier sind rund 980 Mitarbeiter betroffen.
Die BSH, die unter Marken wie Bosch, Siemens, Neff und Gaggenau Haushaltsgeräte herstellt, leidet seit einiger Zeit unter rückläufiger Nachfrage. Matthias Metz, Vorsitzender der Geschäftsführung, erklärte, die Stellenstreichungen seien das Ergebnis einer umfassenden Prüfung der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens.
Scharfe Kritik an den Plänen kommt von der IG Metall und dem Betriebsrat in Bretten. Kristian Kipcic-Suta, Vorsitzender des Betriebsrats, forderte mehr Transparenz und eine echte Einbindung der Belegschaft in die Entscheidungsprozesse. Beide Seiten riefen die Unternehmensführung auf, die Pläne zu überdenken und stattdessen nach Alternativen zu suchen.
Ursprünglich ein Joint Venture zwischen Bosch und Siemens, wurde die BSH 1998 zur hundertprozentigen Bosch-Tochter. Trotz ihrer führenden Position auf dem europäischen Markt für Hausgeräte zwingen die aktuellen Herausforderungen das Unternehmen nun zu tiefgreifenden Umstrukturierungen.
Bis 2028 soll die Belegschaft der BSH um etwa 1.400 Stellen schrumpfen. Die Produktion zentraler Produkte wie Waschmaschinen, Backöfen und Dunstabzugshauben wird an zwei großen Standorten eingestellt. Über das weitere Vorgehen wird das Unternehmen in den kommenden Verhandlungen mit Gewerkschaften und Arbeitnehmervertretern entscheiden.

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