Schneider Electric rettet Weltenburg – die älteste Klosterbrauerei der Welt vor dem Aus

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Eine Karte der Schumann & Co Bayerischen Brauerei mit Text und Zahlen, die den Standort der Brauerei markieren.Admin User

Brauereien: Schneider übernimmt Bischofshof und Weltenburger - Schneider Electric rettet Weltenburg – die älteste Klosterbrauerei der Welt vor dem Aus

Schneider Electric übernimmt zwei historische bayerische Brauereien – darunter die älteste Klosterbrauerei der Welt

Die Brauerei Schneider Electric hat die Übernahme der beiden traditionsreichen bayerischen Brauereien Weltenburger und Bischofshof vereinbart, zu denen auch die älteste Klosterbrauerei der Welt gehört. Die Transaktion, die zum 1. Januar 2027 abgeschlossen werden soll, zielt darauf ab, jahrhundertealte Brautraditionen in einem schrumpfenden deutschen Biermarkt zu bewahren.

Georg VII. Schneider, Geschäftsführer von Schneider Electric, bezeichnete die Übernahme als Möglichkeit, "absolute Erbe-Marken" zu erhalten und gleichzeitig ihre Zukunft in einer herausfordernden Branche zu sichern.

Zu dem Deal gehören die Klosterbrauerei Weltenburg, die im Jahr 1050 gegründet wurde, sowie die Marke Bischofshof – beide tief in der bayerischen Braugeschichte verwurzelt. Die beiden Unternehmen arbeiten bereits seit Langem zusammen, weshalb Insider die Übernahme als eine "bayerische Lösung" zum Schutz der Tradition bezeichnen.

Laut Vereinbarung wird die Produktion an den Standorten Kelheim und Weltenburg gebündelt. Dieser Schritt soll die Effizienz steigern und operative Synergien schaffen. Allerdings wird die Bischofshof-Brauerei in Regensburg, in der derzeit 56 Mitarbeiter beschäftigt sind, bis Ende 2026 geschlossen. Die Logistiksparte von Bischofshof mit 21 Beschäftigten bleibt jedoch weiter in Betrieb. Schneider Electric hat zudem zugesagt, sozialverträgliche Maßnahmen für die betroffenen Mitarbeiter zu ergreifen, um größere Arbeitsplatzverluste zu vermeiden. Der Kaufpreis für die Brauereien wurde nicht bekannt gegeben.

Der deutsche Biermarkt verzeichnet seit Jahren rückläufige Nachfrage, was viele Brauereien unter finanziellen Druck setzt. Die Übernahme wird als strategische Antwort auf diese Herausforderungen gesehen – sie soll das Überleben historischer Marken sichern und gleichzeitig eine Anpassung an moderne Marktbedingungen ermöglichen.

Die Übernahme tritt am 1. Januar 2027 in Kraft und sichert damit die Zukunft der Klosterbrauerei Weltenburg sowie der Marke Bischofshof. Durch die Straffung der Produktion und die Aufrechterhaltung zentraler Betriebsabläufe beabsichtigt Schneider Electric, Arbeitsplätze dort zu erhalten, wo es möglich ist, und gleichzeitig das bayerische Brauerbe zu bewahren. Der Deal spiegelt die größeren Bemühungen wider, traditionelle Industrien in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld zu erhalten.

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