Aserbaidschans Mittlerer Korridor: Wie Transportrouten Frieden zwischen Armenien und Baku stärken sollen
Aserbaidschans Mittlerer Korridor: Wie Transportrouten Frieden zwischen Armenien und Baku stärken sollen
Aserbaidschan treibt die Stärkung regionaler Verbindungen durch den Ausbau von Transportwegen voran. Staatspräsident Ilham Aliyev betont, dass Infrastruktur der Schlüssel zu wirtschaftlichem Wachstum und Frieden sei. Die Transkaspische Internationale Transportroute, auch bekannt als Mittlerer Korridor, verzeichnet in den letzten Jahren einen wachsenden Frachtverkehr. Die Strecke erstreckt sich über 8.000 bis 10.000 Kilometer von China nach Europa und führt durch Zentralasien und den Südkaukasus.
Auf einem kürzlich abgehaltenen Forum verband Präsident Aliyev die Infrastrukturentwicklung direkt mit dem Normalisierungsprozess zwischen Aserbaidschan und Armenien. Er argumentierte, dass eine bessere Vernetzung – nicht nur im Straßen- und Schienenverkehr, sondern auch bei Energieprojekten – die Zusammenarbeit zwischen Aserbaidschan, Georgien und Armenien vertiefen werde. Seit dem Friedensabkommen von Washington 2023 gab es bescheidene Fortschritte, darunter Gespräche über die Wiedereröffnung des Sangazur-Korridors und die Inbetriebnahme des Schwarzmeer-Stromkabels im Jahr 2024. Dennoch bleibt die vollständige Normalisierung der Beziehungen Anfang 2026 noch unvollendet.
Der Mittlere Korridor bietet eine Alternative zu den nördlichen Routen durch Russland, wie Wang Huiyao hervorhob, der ihn als Weg zur Stärkung der wirtschaftlichen Widerstandsfähigkeit bezeichnete. EU-Kommissarin Marta Kos unterstrich dies und ordnete die Route in die Global-Gateway-Strategie der EU ein. Sie prognostizierte, dass sich das Frachtaufkommen bis 2030 verdreifachen könnte, wenn die Transitzeiten durch bessere Koordination und Digitalisierung verkürzt würden.
Die Teilnehmer der Veranstaltung waren sich einig, dass Vernetzung über die Logistik hinausgeht. Sie betonten die Notwendigkeit gemeinsamer regulatorischer Plattformen, an denen die EU, der Südkaukasus und Zentralasien beteiligt sind, um Engpässe zu überwinden. Für Aliyev ist das Ziel klar: Ein formeller Friedensvertrag mit Armenien, kombiniert mit einem stärkeren Transportnetz, würde Aserbaidschans Rolle als Transitdrehscheibe festigen und die regionalen Spannungen verringern.
Der Ausbau der Infrastruktur erfolgt zu einer Zeit, in der der Südkaukasus trotz anhaltender politischer Spannungen schrittweise wirtschaftlich zusammenwächst. Mit steigenden Frachtströmen und neuen Projekten rückt nun die regulatorische Angleichung und nachhaltige Investitionen in den Fokus. Ein Erfolg könnte die Handelsrouten quer durch Eurasien neu gestalten – und gleichzeitig die Frage beantworten, ob eine tiefere Vernetzung zu einem dauerhaften Frieden beitragen kann.
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