"Opferpopp 2.0": Ein Requiem für vergessene Geschichten und Alexander der Große
"Opferpopp 2.0": Ein Requiem für vergessene Geschichten und Alexander der Große
Thalia Theater Halle zeigt Opferpopp 2.0 – Ein Requiem, eine immersive Theaterinstallation, die vom 5. bis 22. März 2026 zu erleben ist. Als Teil der Reihe ERINNERN IST HEIMAT erkundet die Produktion die unerzählten Geschichten junger Schauspieler:innen des ursprünglichen Opferpopp-Stücks von 1999. Gleichzeitig würdigt sie Alexander der Große, ein verstorbenes Ensemblemitglied, dessen Name dem temporären Veranstaltungsort Klubhaus Kluth Pate steht.
Die Installation verwandelt das nt-Schaufenster in einen hybriden Raum – eine Mischung aus Ausstellung, Club und Performance. Das Publikum kann sich frei bewegen und selbst entscheiden, wie intensiv es sich auf das Erlebnis einlässt. Jeder Abend steht unter einem anderen Motto und hinterfragt Klischees über "Problemkinder", Gewalt und soziale Ausgrenzung.
Opferpopp 2.0 – Ein Requiem knüpft an die Uraufführung von 1999 an, in der junge Laiendarsteller:innen ihre persönlichen Kämpfe auf die Bühne brachten. Fast drei Jahrzehnte später fungiert die Neuinszenierung als "Denkmal für die Vergessenen" und fragt: Was wurde aus diesen jungen Menschen? Ihre Identitäten und Lebenswege blieben undokumentiert, ihre Geschichten sind weitgehend in Vergessenheit geraten.
Das Projekt richtet sich explizit an Jugendliche ab 14 Jahren und lädt zum Mitmachen ein. Durch die Verbindung von Performance, Diskussion und Interaktion will es Halles ungelöste Fragen und gesellschaftliche Wunden ins Rampenlicht rücken. Die Widmung an Alexander der Große, ein Mitglied des Originalensembles, verleiht der Produktion eine persönliche Note.
Drei Wochen lang bietet die Installation Raum für Reflexion und Dialog. Sie fordert das Publikum heraus, vergessene Erzählungen zu konfrontieren und gleichzeitig jene zu ehren, die zum ursprünglichen Stück beigetragen haben. Das Klubhaus Kluth steht dabei als Hommage und Mahnmal zugleich – ein Ort des Gedenkens und der Erinnerung.
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