Chinas Außenminister warnt vor UN-Schwäche und globaler Spaltung
Chinas Außenminister warnt vor UN-Schwäche und globaler Spaltung
Chinas Außenminister Wang Yi hat auf der Münchner Sicherheitskonferenz zu stärkerer Unterstützung für die Vereinten Nationen aufgerufen. Er warnte, dass die Welt ohne die UN in ein System zurückfallen könnte, das vom "Recht des Stärkeren" beherrscht wird. Seine Äußerungen erfolgten vor dem Hintergrund wachsender Spannungen in der globalen Zusammenarbeit und der Rolle internationaler Institutionen.
Wang Yi betonte, dass die UN trotz ihrer Mängel nach wie vor das beste Instrument zur Förderung des Friedens sei. Er rief zu Dialog und Kooperation auf, um Unterschiede zwischen den Nationen zu überwinden, und stellte sich damit direkt gegen jüngste Kritik von US-Politikern wie Marco Rubio.
Er argumentierte, dass internationale Zusammenarbeit entscheidend sei, um Vertrauen wieder aufzubauen und globale Herausforderungen zu bewältigen. Ohne sie drohten der Welt seiner Meinung nach tiefere Spaltungen und Instabilität. In seiner Rede verwies er zudem auf die gemeinsame Geschichte der Zusammenarbeit zwischen China und Europa und forderte beide auf, gemeinsam eine "multipolare und friedliche Welt" zu gestalten.
Der Minister beschrieb die Menschheit als an einem Scheideweg stehend, vor entscheidenden Weichenstellungen für Frieden und Fortschritt. Er schlug eine globale Initiative vor, um ein gerechteres internationales System zu schaffen. Seine Aussagen fallen in eine Phase sich wandelnder US-Politik: Die Regierung Biden unterstützte zunächst multilaterale Bemühungen, etwa die Verlängerung des New-START-Vertrags ohne Einbindung der UN, während die Trump-Administration im Januar 2026 ihren Austritt aus Dutzenden internationaler Organisationen – darunter den UN – ankündigte.
Wang Yis Appell zur Stärkung der UN spiegelt wachsende Sorgen über den Rückgang der Unterstützung für den Multilateralismus wider. Seine Warnungen vor globaler Spaltung und der Notwendigkeit von Zusammenarbeit kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die großen Mächte ihre Rolle in internationalen Institutionen neu bewerten. Die Zukunft der von den UN geführten Konfliktlösung steht angesichts dieser sich verschiebenden politischen Dynamiken nun auf dem Spiel.
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